Themenabend mit Anja Bonzheim: Biozyklisch-vegane Landwirtschaft – Gemüse ohne Tierhaltung

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Biozyklisch-veganer Anbau – eine Form des Ökolandbaus, in der das Wort „vegan“ bis auf das Feld gedacht wird und der Artenvielfalt eine besondere Bedeutung zukommt. Anja Bonzheim wird in ihrer Präsentation erläutern, warum eine Kreislaufwirtschaft ohne Nutztiere effizient, klimaschonend und ökologisch ist, wie sie funktionieren und unterstützt werden kann.

Anja Bonzheim studierte Öko-Agarmanagement an der HNE in Eberswalde. Ihre Abschlussarbeiten beschäftigen sich intensiv mit dem veganen Ökolandbau. Sie ist heute selbständig für die Förderung des biozyklisch-veganen Anbaus tätig und im Vorstand des Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e.V., der interessierten Betrieben zur Seite steht und Konsument*innen aufklärt.

 

 

Solawi OrtoLoco aus Zürich (mit Tex)

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ortoloco ist eine Landwirschaftskooperative im Raum Zürich und als selbstverwaltete Genossenschaft organisiert. Gemeinschaftlich betreiben sie den Fondlihof, einen mittleren Bauernhof in Dietikon, auf dem sie einen schönen und vielfältigen Teil ihrer Lebensmittel erzeugen: Gemüse, Obst, Süßmost, Getreide, Rindfleisch, Speisesoja, Sonnenblumenöl, Eier, Teekräuter; auch Brot, Getreide, Mehl und Pasta wird verteilt. Der ökologische Anbau wird ergänzt mit Hecken, extensiv genutzten Wiesen und Weiden, Obstgarten und Wald.

Tex wird uns die Solawi ortoloco vorstellen, die 2009 als Gemüsekooperative gegründet wurde und eine spannenden Entwicklung hinter sich hat: 2021 hat sie den ganzen Hofbetrieb übernommen.

 

Vorstellung Hof am Eichenhain (Klaus Wais)

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Seit Anfang 2020 kooperiert unsere SoLaWiS mit dem Hof am Eichenhain, der für uns Zwiebeln, Pastinaken und Brokkoli anbaut. Heute wollen wir den Hof, der am nördlichen Rand der Filderebene zwischen den Riedenberg, Sillenbuch und Heumaden liegt und 38 Hektar bewirtschaftet, genauer kennenlernen. Klaus Wais, der den Hof am Eichenhain mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern seit 1989 biologisch-dynamisch betreibt, stellt uns seinen Hof vor, erzählt von der Entwicklung des Betriebs, den Produkten und davon, wie er eine Gruppe von Getreideerzeugern als Vermarktungsgemeinschaft mit solidarischen Anspruch leitet.

Anschließend ist wieder Zeit für Fragen und Diskussion. Wir freuen uns darauf, dass Klaus uns unseren Kooperationshof näher vorstellt und sich unseren Fragen stellt.

 

Workshop mit Alina Reinartz: Soziokratie – Wer entscheidet eigentlich?

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Die SoLaWiS ist nach den Regeln der Soziokratie organisiert – eine konsequente Selbstorganisation. Was das genau bedeutet, wie das in der Praxis aussieht und was dahintersteckt, erfahrt ihr in Alinas Workshop.
Über die genauen Inhalte und den Ablauf werden wir euch in den nächsten Wochen noch informieren.

 

Themenabend mit Olaf Schädlich von der Ökologischen Tierzucht: Wer legt unsere Eier?

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Auf dem Reyerhof halten wir Zweinutzungshühner – also Hühner, die Eier legen, aber deren Fleisch (wie auch das der Bruderhähne) später auch verzehrt werden kann. Die Verbände Demeter, Bioland, Naturland und Biokreis haben sich bereits klar zum Zweinutzungshuhn bekannt.
Doch was bedeutet Zweinutzung, Bruderhahn und auch die derzeit vieldiskutierte In-Ovo-Selektion? Welche Auswirkungen haben die neuen Gesetze zum Kükenschreddern und zur Haltung, sowie die Verbandsentscheidungen für Produktion, Markt und den Kunden? Entsteht ein neues Preisgefüge?

Olaf Schädlich von der Ökologischen Tierzucht erzählt uns bei diesem Themenabend etwas zur Entwicklung der industriellen Legehennenhaltung, der heutigen Züchtung von Hochleistungs-Legehennen und die Notwendigkeit des Kükentötens, von Alternativen zum Kükentöten und auch, welche Qualitätsunterschiede es zwischen Ei und Ei gibt.
Anschließend ist wieder Zeit für Fragen und Austausch.

 

Vortrag von Johann Steudle: Wie wollen wir kooperieren, eignen und Produkte verteilen?

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Sobald wir mit anderen Höfen gemeinschaftsgetragen produzieren wollen, stellt sich die Frage, wie wir das rechtlich verfassen. Wie machen wir das, wenn wir z.B. mehr gemeinschaftsgetragenes Obst, Linsen oder Lupinenkaffee verteilen möchten?
Der Jurist Johann Steudle bietet uns Impulse zu rechtlichen Fragen zu gemeinschaftsgetragenem Produzieren und Eignen sowie Verteilen von Produkten. Welche Pfade können wir hin zu Commons begehen, und was bringt welcher Pfad mit sich? Wir befragen ihn über seine Einschätzungen. Stellt eure Fragen oder hört einfach nur zu, was wir bei unserer Transformation berücksichtigen wollen.

Der Referierende Johann Steudle ist Jurist, aktiv im Commonsinstitut und im Arbeitskreis Beratung des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und lebt in Berlin. Unsere AG Commons hat die Veranstaltung organisiert. Wir freuen uns über viele Besucher sowie eine anregende Diskussion im Anschluss an Johanns Input!

Themenabend mit Stefan Maier: Landwirtschaft: Risiko und Chance für unseren Planeten

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Stefan spricht und diskutiert mit uns über die öko-sozialen Folgen der konventionellen Landwirtschaft. Er fragt, was das heutige LandBewirtschaften für Klima und Umwelt bedeutet. Welche Folgen hat unser Fleischsystem für Mensch und Natur? Wer gewinnt, wer verliert in diesem System?
Zudem stellt er einige der Greenpeace Grundforderungen vor und gerne zur Diskussion.
Der 45 – 60 minütige Beitrag soll Einblicke geben und als Vorlage zur spannenden Diskussion dienen.

Stefan Maier engagiert sich ehrenamtlich bei Greenpeace München.

Vortrag von Martin Dehnke: Selbstbestimmt? Organisiert?

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Warum suchen wir Gemeinschaft bzw. Gesellschaft und was finden wir dort?
Wie ermächtigen wir uns und andere?
Wie können wir gemeinsam wirksam sein und sowohl uns als auch der Welt Gutes tun?
Was können wir aus der Geschichte lernen?
Welche Vorschläge und Lösungen bietet die Soziokratie?

Der Vortragende Martin Dehnke (www.martin-dehnke.de) ist Organisationsentwickler aus Dresden. Unsere AG Commons hat die Veranstaltung organisiert und wir freuen uns über viele Besucher sowie eine anregende Diskussion im Anschluss an Martins Input!

 

Themenabend mit Florian Keimer: Demetergemüse ohne eigene Tiere?

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Beim Themenabend am 02.03. “Warum ist der Reyerhof nicht vegan?” wurden vielen Fragen beantwortet, warum auf dem Reyerhof Kühe leben und welche Rolle tierischer Mist für den Demeteranbau spielt. Nun gibt es aber auch Demeterbetriebe, die keine eigenen Tiere haben. Die Demetergärtnerei Großhöchberg ganz in unserer Nähe gehört zu ihnen. Florian Keimer, der den Betrieb 2012 übernommen hat und dort seit 2014 auch für eine Solawi anbaut, wird uns erzählen, wie er seine Flächen bewirtschaftet, was eine Futter-Mist-Kooperation ist und wie er sich die Zukunft der Gärtnerei und der Demeterlandwirtschaft vorstellt.

Im Anschluss an Florians Betriebs- und Entwicklungsvorstellung wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.