Kistenpost vom 13. Dezember 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Ditta, Hokkaido, Äpfel, Zuckerhut

Ausdrücklicher Hinweis: Die Möhren (2. Wahl) waren zum Wünschen! Also bitte nur nehmen, wenn man das vorher in der Wunschliste eingetragen hat!!!! Ansonsten gehen am Ende diejenigen leer aus, die sie sich gewünscht haben.

Liebe Solawis,

Boris und Lukas hat vor dem großen Regen am Wochenende noch schnell die letzten Äcker gepflügt. Nun kann der Frost kommen. Dadurch, dass das Wasser in der Erde gefriert, wird sie „gesprengt“ und man erhält einen feinkrümeligen Boden fürs Frühjahr. Im Fachjargon heißt das „Frostgare“. Aufgrund des angekündigten Frostes in den nächsten Tagen, haben wir die empfindlicheren Kulturen – Herbstlauch und Wirsing – wieder abgedeckt, damit sie es ein bisschen wärmer haben. Neben dem „Gemüse richten“ wird gerade an allen Ecken gebastelt und gewerkelt. In der Milchverarbeitung genauso wie im und am Winterquartier für unsere Rinder.

Mit dem Frostgeruch in der Luft, den Sternen im Ladenfenster und den passenden Liedern im Morgenkreis kehrt auch hier Weihnachtsstimmung ein. Ständig duftet es im ganzen Haus, weil eine*r der vielen Bewohner*innen die Weihnachtsbäckerei eröffnet hat und unsere treuen Mittwochshelferinnen versorgen und mit Keksen und Stollen. Und da nächste Woche tatsächlich schon die letzte Lieferung für dieses Jahr ist, machen wir uns schon mal Gedanken über euer Weihnachtsmenü. Lasst euch überraschen 🙂

Teikei braucht Bürgschaften

Liebe Teikei Coffee-Gemeinschaft und -Interessierte,

unsere solidarische und gemeinschaftsbasierende Wirtschaftsweise gedeiht und entwickelt sich stetig weiter. Die Gemeinschaft wird täglich größer und vielfältiger! Nachdem wir in diesem Jahr 11 Tonnen grüne Kaffeebohnen mit unserem Partner Timbercoast auf der Avontuur von Mexiko nach Hamburg gesegelt haben, steht jetzt der nächste Schritt an. Im Juli 2019 kommen 20 Tonnen grüne Bohnen an, die in Deutschland und der Schweiz geröstet und an die Gemeinschaft verteilt werden. Die Bezahlung dieser 20 Tonnen steht nun an, rund 200.000 € kosten Ernte und Transport. Um die Kosten zu decken, beantragen wir bei der freien Gemeinschaftsbank Genossenschaft einen Kredit. Da wir als Organisation nicht genügend Sicherheiten bieten können, bitten wir dich als Teil der Gemeinschaft, uns zu unterstützen und den ersten Grundstein für ein geteiltes Ernterisiko zu setzen. In Form einer Bürgschaft über einen Betrag von bis zu 1765 €, kannst du einen Beitrag leisten. Hast du Lust und ist es dir finanziell möglich, uns auf diese Weise zu unterstützen? Dann findest du im Anhang ein Dokument mit allen Informationen sowie einem Bürgschaftsformular. Wir bitten dich, dies aufmerksam durchzulesen und das Formular ausgefüllt bis zum 16.12.18 an uns zurückzuschicken.

Vielen Dank und herzliche Grüße, Marlon Rommel von Teikei

Commonistische Inklusionsgesellschaft | 11. und 12. Januar, Ort s. Unter Termine

Unsere AG Commons bittet einen Vortrag und einen Workshop am 11. und 12.  Januar 2019 vorzumerken (siehe Termine unten). Im Vortrag „Commonistische Inklusionsgesellschaft. Begründete Möglichkeit solidarischer Vergesellschaftung“ geht es um eine Utopie jenseits von Geld, Tausch und Zwang. Der Workshop am Folgetag rückt Transformationsmöglichkeiten dorthin ins Zentrum: „Kapitalismus? Aufheben! Wie können wir uns befreien?“ Der Referent Simon Sutterlütti ist Soziologe, aktiv im Commons-Institut und bei der Gruppe 180grad und zusammen mit Stefan Meretz Autor des 2018 erschienen Buches «Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie und Transformation neu nachzudenken» (VSA-Verlag / Rosa-Luxemburg-Stiftung). Kontakt zur AG Commons über Tom Knaffl.

für das Hofteam,

Alina

Kistenpost vom 6. Dezember 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Spitzkraut, Radicchio, 5 L Apfelsaft

Liebe Solawis,

Nächste Woche gibt es wieder etwas mehr Gemüse. Der Anteil ist diese Woche etwas schlichter da wir insgesamt 1740 Liter Apfelsaft durch die Solawis- Logistik schleusen müssen!  

Die Endivienwünsche konnten wir leider nicht mehr erfüllen dafür aber alle Möhrenwünsche.

Denkt bitte daran, dass der Anteil diese Woche etwas schwerer zu transportieren ist und pumpt die Fahrradreifen noch mal auf bevor ihr zum Abholen kommt.

Es hat letzte Woche bei uns 23 Liter pro Quadratmeter geregnet. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen das es noch deutlich mehr wird!

Auf Grund des Wetterumschwungs kommen unsere Rinder diese Woche in den provisorischen Winterstall in unserer Halle. So lang wie dieses Jahr darf unser Jungvieh sonst nie weiden aber alles hat eben auch seine positiven Seiten, auch extreme Trockenheit. Von nun an dürfen uns die Tiere beim Gemüse putzen und verteilen oder auch Maschinen reparieren und Kartoffeln sortieren zuschauen und die Leckerbissen der Gemüseabfälle genießen. Ab und an dürfen sie auch mal mit uns Radio hören, damit sie auf dem neuesten Stand bleiben.

Im Stall am Hof hat Felia am Wochenende die Zwillinge Feline und Fidele zur Welt gebracht. Unsere Auszubildende Ruth hatte Wochenenddienst und hat die Geburt und die anschließende Versorgung der Zwillinge hervorragend begleitet! Jetzt hat Felia in der Tiefstreubox einen  Kälbergarten eröffnet und versorgt dort 3 Kälbchen mit Milch.

Auf einer Veranstaltung zum Dialog  zwischen Bürgern und Bauern hat der Präsident des deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied diese Woche in Möhringen wieder gezeigt, wie man mit etwas rhetorischem Geschick den ahnungslosen Bürgern den Wolf im Schafspelz verkauft. Die ökologische Landwirtschaft ist jedenfalls in den Augen des deutschen Bauernverbandes kein interessantes Wirtschaftsmodell sondern oberstes Ziel ist es sich im Kampfe der globalen Marktwirtschaft behaupten zu können und den Export zu steigern.

für das Hofteam,

Lukas

Kistenpost vom 13. September 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Salatkartoffel, Sommersalat, Lauch, Hokkaido, Snackpaprika, Käse für alle.
Freilandpaprika, Zucchini/Gurke, Tomaten, Fenchel, Aubergine, Kohlrabi für manche.

Es gibt derzeit rotierende und spontan hinzugekommene Dinge, deswegen lest die Liste sorgfältig. Die Tomaten und Zucchini lassen nach, daher nur noch für einen Teil. Der nächste Satz Kohlrabi wird nächste Woche in die Vollen gehen, daher bitte ich manche VPs noch um Geduld.

Liebe Solawis,

Herbststimmung trifft Sommerhitze. Wir ernten und räumen an manchen Stellen schon die Felder auf, das heißt wir mulchen die abgegrasten Gemüsebeete und bearbeiten den Boden. Die Nächte sind kühl, am morgen ist alles von Tau überzogen (nasse Hosenbeine gab‘s auch lang nicht mehr) und tagsüber schwitzen wir beim Erdbeeren hacken. Grade sieht es an der Unkrautfront ganz gut aus. Wir mussten den Lauch wieder mit Netzen abdecken um ihn vor der zweiten Generation Lauchfliege zu schützen, die gerade schwärmt. Im Winterlauch haben wir eine Kleegras-Untersaat eingesät, damit der Boden den Winter über bedeckt und geschützt ist.

Davon abgesehen ist diese Woche sehr geprägt von dem sich verändernden Landschaftsbild um die Halle. Das kleine Gewächshaus ist schon „gefallen“, vom Großen daneben steht nur noch die Konstruktion, die wir am Freitag hoffentlich mit eurer Hilfe mal „gschwind“ rübertragen werden….

Für den aktiven SoLaWiS-Kreis rückt die Vollversammlung näher, Budgets werden vorbereitet und viele Diskussionen geführt. Damit wir euch und eure Meinung dabeimit im Boot haben, bitten wir euch, bei unserer bewusst knapp gehaltenen Umfrage teilzunehmen. Das würde uns und den Hof sehr in den Vorbereitungen der nächsten Saison unterstützen. Danke!

Hau-Ruck-Gewächshaus-Aktion Freitag, 18:00-20:00

Die Mischung aus der dudle Umfrage und logistischen Überlegungen, ergab nun, dass wir es doch schon am Freitagabend versuchen wollen. Wir treffen uns an der Halle (gegenüber der Udammstr. 80). Dann legen wir los und schauen wie weit wir kommen. Da es tagsüber regnen soll, denkt an geeignetes robustes Schuhwerk und eine Regenjacke für alle Fälle. Das wird noch spannend und sind schon jetzt froh, dass so viele mit anpacken! Danke.

Hofeinsatz Samstag, 10:00-13:00 Uhr, Treffpunkt Kressart Wer dann noch nicht genug hat, kann am Samstag noch zum Hofeinsatz kommen. Da wir am Samstag keinen Saft pressen können, werden wir uns ganz auf das Tafelobst konzentrieren, welches wir dann im Spätherbst/ Winter verteilen können. Eine super Ergänzung zu unsrer Produktpalette, aber eben auch aufwendig und nur mit euch machbar! Wir würden uns gleich im Kressart treffen, der mehr oder weniger eh auf dem Weg zum Hof liegt. Am besten steigt ihr in Sonneberg aus der Ubahn raus und lauft oder radelt ins Kaltental hinunter. Den „Kressart“ ist sogar bei googlemaps vermerkt, so dass ihr euren Weg dahin finden solltet.

Hoffest am 7. Oktober: jetzt vormerken!

Wer das Fest zum ersten Mal besucht wird begeistert sein, wer schon jahrelang dabei ist, wird ebenfalls überrascht werden....Wir wollen euch noch nichts verraten, kleine Überraschungen müssen auch sein! Deshalb seid gespannt und vor allem – seid dabei!

Kulturprogramm

Am 18.9 kommt Projektleiter Peter Althoff auf den Hof und erzählt über das Spannende, neue Projekt "Friendship Village" von Elektriker-ohne-Grenzen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen in entlegenen Regionen den Zugang zu Erneuerbaren Energien zu verschaffen.

Bis Freitag, Samstag oder bald, für das Hofteam,

Alina

Kistenpost vom 23. August 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Kartoffeln, Stangensellerie (wegen der Trockenheit eher klein), Tomaten, Zucchini. Gurken, Paprika, Snackpaprika, Brokkoli, Buschbohnen und Aubergine für manche.

Liebe Solawis,

Es gibt mal wieder allerlei rotierende und spontan hinzugekommene Dinge, deswegen lest die Liste sorgfältig. Sollten manche vorhergesagten Dinge bei manchen fehlen, dann hat es nicht gereicht und ihr bekommt dann nächste Woche. Die Sonnenblumen sind angesichts des dichten Ernteplans doch noch mal rausgefallen. Die Buschbohnen hängen auch voll und denen haben wir vor den Blumen den Vorzug gegeben. Bohnen rotieren also nun wieder….Ich hoffe ihr habt Verständnis. Wir haben noch einige Sätze Sonnenblumen stehen, von daher gilt aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Am Samstag ist Sonder-Hofeinsatz. Wie immer von 10-13 Uhr.

Heute haben wir dank der vielen freiwilligen Helferinnen die Zwiebeln noch vor dem kleinen Regenschauer eingeholt. DANKE an euch! Den Zwiebeln hätte er nicht gut getan, für den Boden hätte es deutlich mehr sein dürfen. Die Kartoffeln roden wir weiter und stehen dabei in einer dicken Staubwolke, weil der Boden so trocken ist. Heute hat die Agrarministerin Klöckner den nationalen Notstand ausgerufen: Etwa 10.000 Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Der Bund hat den Landwirt*innen finanzielle Unterstützung versprochen. Was mich dieser Tage umtreibt ist nicht nur die Frage, wie sich diese Trockenheit auf die diesjährige Ernte des Lagergemüses wie Kartoffeln, Möhren, Kohl, Sellerie, Rote Bete auswirkt, sondern vor allem die, ob DAS jetzt die Zukunft ist. Nach dem der Klimawandel lange Zeit bloß ein großes Wort war, wird er jetzt spürbar. An dieser Stelle möchte ich die Gedanken und den Aufruf einer befreundeten Solawi-Bäuerin mit euch teilen:

Mach dich bereit!

Es ist heiß. Sehr heiß. Bei uns hat es seit April fast nicht geregnet. Spätestens seit diesem Sommer muss klar sein, der Klimawandel ist im vollen Gange. Viermal in der Erdgeschichte hat ein Klimawandel zur Auslöschung alles Lebens geführt. Diesmal ist er menschengemacht und schreitet mit immensem Tempo voran. Man kann es gar nicht genug dramatisieren. Wir verfüttern jetzt schon Winterfutter und mähen die Gräben aus. Die Zwischenfrüchte säen wir in staubtrockene Böden und auf einer versteppten Weide grasen die Rinder. Wir gewöhnen uns an den Gedanken mehr Vieh schlachten zu müssen, weil wir es vielleicht nicht genug versorgen können. Melonen und Tomaten gelingen gut aber viel Wasser war nötig um die zarten Jungpflanzen seit dem Frühjahr bis jetzt durchzubringen. Dabei haben wir noch Glück mit unseren sandigen Lehmböden die das Wasser, welches im Winter reichlich floss gut halten können. Eine Obstbäuerin meinte zu mir, sie habe lange nicht geglaubt, dass das stimme mit dem Klimawandel. Und ihr Vater habe immer gesagt „des hats frieher a scho gem“. Aber jetzt werde sie doch unsicher. Aber jetzt sei es doch eh schon zu spät was zu tun, oder?“ Das scheint eine weit verbreitete Haltung zu sein. Erst glaubt man’s nicht und tut nix und dann ist es zu spät um was zu machen. Dabei würden so ganz konkrete Maßnahmen wie die Abschaltung der Kohlekraftwerke oder die Einschränkung des Inlandflugverkehrs sichtbaren Erfolg bringen. Warum passiert nix? Es ist ruhig, zu ruhig finde ich. Wo bleibt der Protest? Die Ideen? Der Zusammenschluss? Wir haben gute klimaschonende Konzepte, wir haben erprobte Praxis, viel gesammeltes Wissen und ein breites Netzwerk. Es wird sich nichts verändern, wenn wir es nicht verändern. Im Frühjahr 2018 haben wir von der AG „Wir haben es satt“ aufgerufen sich uns anzuschließen und einen Protest zu organisieren, der uns als Netzwerk sichtbar werden lässt. Ich bitte dringend um Lebenszeichen! Und darum sich dieser Idee anzuschließen. Die „Wir haben es satt Demo“ vereint viele wichtige Organisationen unter einem Motto. Wir wünschen uns dort einen kraftvollen, freudvollen, lauten und kreativen Auftritt aller Solawis aus unserem Netzwerk. Wir möchten gemeinsam zeigen, dass wir da sind und für eine klimagerechte Landwirtschaft gehen. Mach dich bereit und sei dabei! Es gibt 2 wichtige Termine bei der wir alle präsent sein sollten. „Mia Hamms satt“, 06.10. München „Wir haben es satt“, 19.01.2019, Berlin

Nebenbei, auch ich habe lange Tage. Aber wozu all der Stress, wenn unsere Lebensgrundlagen ins Wanken geraten und unsere Erde droht uns abzuschütteln wie lästige Parasiten. Vielleicht kann es uns doch gelingen unser geistiges Potential zu nutzen und alles zum Guten zu wenden. Und wir sind dann die Generation, der es gelang die Wendung zu machen und die Schöpfung dieses unglaublich wertvolle Geschenk zu bewahren statt zu zerstören. Wenn es nicht gelingt, so ist die Mühe dennoch nicht verloren. Es ist einfach nicht egal, wie alles endet. Und vielleicht ist es genau dieser kraftvolle Samen, der dann irgendwo im Universum weit nach uns einen Neuanfang schafft. Nein, es ist nicht zu dramatisch.

Wir wünschen uns eine Vertretung jeder Solawi auf den Demos. Um dies zu organisieren, bitten wir um eine Anmeldung unter folgender Adresse. Wir melden uns dann zeitnah: hofpost.dollinger@posteo.de

Solidarische Grüße

Claudia (Bäuerin am Dollingerhof/Nürnberg)

 Herzliche Grüße,

Alina für das Hofteam

 

Kistenpost vom 16. August 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Kartoffeln, Sommersalat, Mangold, Zucchini, Käse, Tomaten; Gurken, Paprika und Aubergine für manche

Liebe Solawis,

Zwei Wochen später – ich hatte einen erholsamen Urlaub – hat sich an der Gesamtsituation hier nicht viel geändert. Ich mag es schon gar nicht mehr schreiben: Uns plagt die Trockenheit. Nachdem nun die Getreide- und Ackerbohnenernte abgeschlossen ist, gilt es die Äcker zu bearbeiten. Das heißt die verbliebenen Stoppeln müssen eingearbeitet werden, um anschließend eine Zwischenfrucht zu säen. Zwischenfrucht nennt man den Aufwuchs zwischen den Hauptkulturen. Sie soll in der Zwischenzeit den Boden durchwurzeln und lockern, ihn bedecken und so vor Erosion und (noch mehr) Austrocknen schützen. Sie bietet Organismen über und unter der Erde Nahrung und sorgt mit einem Anteil von Leguminosen und Knöllchenbakterien für die Bindung von Luftstickstoff in der Erde, der dann der nächsten Kultur als Düngung zur Verfügung steht. Also wie ihr seht nur Vorteile! Die diesjährige frühe Getreideernte ist für das Timing der Aussaat sehr günstig. Allerdings ist der Boden so trocken, dass es einfach nur staubt. Nun hoffen wir, wie immer auf ein bisschen Regen, damit die Aussaat überhaupt keimen kann. Unsere Strategie bei trockenheitsbedingtem Schwermut: Bei Regenschauern ins Gewächshaus gehen. Da klingt selbst Nieselregen direkt viel eindrucksvoller und optimistischer, auch wenn es nur 2 mm wie diesen Montag sind 😉

Unseren Maschinen scheint es auch zu warm zu sein: Die letzten beiden Wochen tauchen immer wieder kleinere Baustellen auf, um die sich Boris dann kümmert. Ansonsten ernten wir und versuchen dem Unkraut die Stirn zu bieten. Doch nicht nur Hacken – maschinell oder von Hand bedient- machen unseren Biobäuer*innen-Alltag aus, sondern auch die ökologische Bekämpfung tierischer Schädlinge: Wir bringen Nützlinge aus. Es gibt gegen die meisten lästigen Schädlinge auch Nützlinge, die in der Regel den Schädling parasitieren oder auffressen. Sobald der Schädling verschwunden ist, verschwinden dann auch die Nützlinge wieder. So klug und so ungiftig. Wir nutzen sie vor allem in den Gewächshauskulturen.

Und nachdem ich so ganz friedlich in der Abendsonne in den Gurken lustige kleine Tütchen und Streugut mit Raubmilben verteilt hatte, hörte ich anschließend – welch Zufall – beim Packen wieder einen haarsträubenden Bericht über die Auswirkungen von Glyphosat in Argentinien (Krebs. Fehlgeburten etc.). Zum Glück machen wir das anders! Zum Glück seht ihr das genauso und unterstützt uns in unserem Tun!

Am Samstag ist Hofeinsatz. Wie immer von 10-13 Uhr.

Liebe Grüße,

Alina für das Hofteam

Kistenpost vom 8. August 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Kartoffeln, Sommersalat, Gurke, Zucchini, Paprika, Petersilie, Tomaten, Birnen.

In diesen Tagen zeigt sich wieder einmal, dass ein vielfältiger Anbau auch eine gewisse Stabilität geben kann!So gibt es bei uns immer Kulturen, für die das Wetter besser ist und andere für die das gleiche Wetter schlechter ist.Konkret bedeutet die anhaltende Hitze, für fast alle Kulturen Stress außer für die Freiland Tomaten! Man soll ja immer das positive sehen und das währen jetzt gerade die leckeren Tomaten also lasst es Euch schmecken!!! Wir haben diese Woche eine sagenhaft schlechte Ernte vom 2. Heuschnitt (Öhmt) eingefahren. Bevor das Gras braun wurde haben wir es lieber gemäht und getrocknet aber es ist kaum etwas zusammengekommen.Anderen Ortes ist es allerdings viel schlimmer: Aus Futtermangel werden in Nord- und Ostdeutschland bereits Tiere geschlachtet! Das führt nicht nur zum Verlust der Wirtschaftsgrundlage sondern auch zu einem übersättigten Fleischmarkt und in Folge dessen zu niedrigeren Fleischpreisen für die ohnehin schon gebeutelten Landwirte!Da klingen unser Problemchen ja lächerlich: etwas kleinere Salate auch Verluste durch vertrocknete Salate, geringere Erträge aber keine Totalschäden! Übrigens bauen wir Luzernekleegras als Futter für unsere Milchkühe und zur Regeneration unserer Böden in der Fruchtfolge an. Die Luzerne wurzelt bis zu 4 Meter Tief und wächst auch bei diesem Wetter, langsamer aber immer noch erstaunlich gut! Die meisten Bauern bauen allerdings Ackergras und Mais als Futter für ihre Kühe an und beides kommt mit extrem trockenen Bedingungen nicht so gut zurecht!
Diese Woche haben wir Biokontrolle auf dem Hof. Sämtliche Wahrenflüsse und Betriebsmittelzukäufe werden auf Bio- bzw. Demeterherkunft geprüft. Das heißt von allen Lieferanten müssen Zertifikate vorliegen! Bestandsregister, Nährstoffvergliech, Ernteaufzeichnungen, Tierarzneimitteleinsätze, Rezepturen, Etiketten und vieles mehr wird geprüft. Das erfordert einiges an Vorbereitung von viel Papierkram und dient als jährliche Kontrolle der Qualitätssicherung des Biostandards.

Liebe Grüße,

Lukas für das Hofteam

Kistenpost vom 26. Juli 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Kartoffeln, Rote Bete, Spitzkraut, Gurke, Zucchini, Salat, Paprika, Buschbohnen und Käse für manche VPs

Die Rote Bete war nicht ganz so ergiebig zu ernten, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen Stückzahlen statt Bund und die Anzahl variiert je nach VP entsprechend der Größe. Sie sind sehr dicht gesät und haben grad teilweise gar nicht mehr Platz um größer zu werden. Nun haben wir ihnen etwas Luft verschafft. Mit unsrer neuen Einzelkornsämaschine ist das alles besser: Die legt nämlich jedes einzelne Korn im gewünschten Abstand ab, statt das Saatgut einfach über eine der Aussaatstärke gewählte Lochgröße einfach rausfallen zu lassen, im Zweifellsfall eben auch mal ein paar Samen an einer Stelle. Die folgenden Rote Bete Sätze sind mit der neue Sämaschine gesät und werden dementsprechend hoffentlich gleichmäßiger groß und reif. Es gibt – anders als angekündigt- noch einmal Soraya Kartoffeln. Zum einen sind nach der letzten Verteilung noch genug Gutaussehende für eine weitere übrig geblieben, zum anderen Dreschen wir weiter. In dieser Woche keine Frühkartoffeln roden zu müssen, entlastet uns da ein wenig. Nächste Woche gibt’s dann wieder neue….

22 Liter hat es geregt. Halleluja! Wir haben uns sehr gefreut und sind nun ein wenig entspannter. Seit heute ist der Acker auch langsam wieder befahrbar, so dass wir weiter dreschen können. Unsere Getreidesilos sind schon voll Roggen und Weizen. Der restliche Weizen wird auf den Hänger gedroschen und muss dort erstmal bleiben bis wir ihn an die Mühle liefern können. Das Hafer-Erbsen-Gemenge wollen wir auch noch diese Woche dreschen. Das kommt direkt in ein kleines Silo über dem Kuhstall, aus dem dann immer kleine Mengen für die Kühe geschrotet werden. Das Kraftfutter geben wir in kleinen Mengen ergänzend zum Kleegras und im Winter zur Silage.

Weiterer Grund zur Freude: Wir haben Verstärkung im Team. Es ist ein Musketier. Es ist knallgrün, hat drei Räder und kann an die 200 kg transportieren. Gestern konnten wir unser lang ersehntes E-Lastenrad abholen. Nach unseren ersten urkomischen Fahrversuchen – ein Dreirad fährt sich wirklich sehr viel anders als ein normales Rad und die Dreirad-Kindertage liegen auch schon eine Weile zurück – waren wir am Ende des Tages schon sicherer unterwegs. Die ersten Salate wurden heute auf jeden Fall schon damit an den Laden geliefert. Ein zusätzlicher Anhänger wird später noch hinzukommen. (eine pixelige Impression im Mailanhang).

Im Sommer ist nicht nur Hochsaison auf dem Acker sondern auch in Sachen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, denn natürlich ist der Sommer auch die schönste Zeit um einem Bauernhof einen Besuch abzustatten. In den letzten gab es viele Führungen und auch unser pädagogisches Programm ist gut besucht. Die letzten beiden Tage war eine Gruppe aus der Nikolaus-Pflege da und hat Möhren geerntet und den Stall kennen gelernt. Mit Anbruch der Ferien wird es auch in dem Bereich ruhiger.  Ruhiger sind auch unsere Mahlzeiten, denn die letzten beiden Waldorfpraktikantinnen sind vergangenen Freitag nach drei Wochen Bauernhoferfahrung in ihre wohlverdienten Ferien gestartet. Und wenn wir schon mal beim Thema Urlaub sind: Lukas und Familie kommen am Wochenende wieder, dafür verabschiede ich mich für die nächsten zwei Wochen.
Macht’s gut und bis bald.

Brotpause
Die kommenden drei Wochen machen die Karl-Schubert-Werkstätten Betriebsferien. Daher können wir kein Brot liefern. Ich werde in der Wunschlistenmail auch noch mal dran erinnern.

Liebe Grüße,

Alina für das Hofteam

 

PS: Einige Ergänzungen zur Kistenpost:

  1. Gibt es für die zweite Tour spontan noch Tomaten (s. a. Listen). Die erste Tour ist nächste Woche dran. Bitte wascht die Tomaten vor dem Verzehr.
  2. Bei der großen Hitze bitte das Gemüse zeitnah holen sonst wird’s unnötig schlapp. Es wäre toll, wenn die Verteilpunktverantwortlichen vielleicht mit feuchten Handtüchern den Salat ein wenig schützen könnten….
  3. Ich wollte übrigens unbedingt Rote Bete als Bundware verteilen, weil die Blätter auch essbar sind und man sie damit sonst selten bekommt. Ich kann Rote Bete Blätter im Salat mit Tofu oder Feta und Apfel nur empfehlen. Mal sehen wie es euch schmeckt.

Kistenpost vom 18. Juli 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Frühkartoffeln, Mangold, Salat, Gurke, Zucchini, Stangenbohnen und Pustapaprika für manche VPs

WIR DRESCHEN GETREIDE! Das erste Mal Reyerhof-Roggen dreschen hat Boris schon gemeistert. Unser Mähdrescher ist schon ein älteres Semester und hat daher keine Kabine für den Fahrer, so dass die vielen kleinen Härchen an den Roggenähren bei Boris für ziemlichen Juckreiz gesorgt haben. Für den Roggen ist das die typische Zeit, weniger dagegen für den Weizen, bei dem wir jetzt gleich weitermachen. Normalerweise ist der Weizen erst Anfang August fällig. Auch er ist schon abgereift oder „totreif“ wie es im Fachjargon heißt. Anschließend wird das Stroh geschwadet – sprich mit einem kreisenden Gerät am Trecker hinten in eine Reihe gerecht und dann in Ballen gepresst. Letzteres macht zum Glück der Lohnunternehmer für uns. Beim letzten Hofeinsatz haben wir die Frühkartoffeln gerodet, die ihr heute abholt. Außerdem wurde ein großer Teil der von uns im Frühjahr ebenfalls beim Hofeinsatz gesteckten Steckzwiebeln von Unkraut befreit. Einige Mitmacher kamen sogar in den Genuss mit dem Jäteflieger über die Pastinaken zu fliegen, dabei wurde angeregt ihn doch in Zukunft noch mit einem Sonnenschirm auszustatten 😉 Das SWR3 war mit von der Partie. Parallel zum Druschbeginn und Hofeinsatz haben wir am Samstag einen zweiten Schnitt Heu eingeholt.

Es ist nichts Neues, aber es bleibt Thema: Die Trockenheit macht uns zu schaffen. Das Kleegras für die Kühe wächst zu langsam nach und das Abendprogramm diese Woche besteht aus Wasser fahren, damit die frisch gepflanzten Jungpflanzen an Blumenkohl, Brokkolis, Chinakohl, Kohlrabi, Grünkohl etc. nicht verdursten. Für uns sind das stundenweise Arbeit, dabei wäre es doch für den Himmel so viel einfacher – behaupte ich jetzt mal mit der Naivität eines menschlichen Wesens.

Nachdem ich vor einigen Wochen die schöne Seite des Bäuer*innensommers beschrieben habe, will ich euch die andre Seite nicht verschweigen, die es eben bei der anhaltend hohen Belastung zur Hauptsaison eben auch gibt. Wenn man von morgens bis spätabends auf den Beinen ist, die Sonne einem das Hirn garkocht, die Füße sich am Abend immer platter anfühlen, das Schlafdefizit wächst und trotzdem manches auf der Strecke bleibt. Wenn man an lauen Sommerabenden nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer die Bürokratie bearbeitet, die leider keine Sommerpause macht, statt im Biergarten mit Freund*innen zu sitzen oder Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dann stell ich mir persönlich die Frage: Geht es nur so? Muss Landwirtschaft so sein? Vor allem als Solawi-Aktivistin glaube ich, dass wir, die Solawi Stuttgart, aber auch die Bewegung insgesamt noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben. Die wertschätzenden Gespräche und Emails mit/ von Mitgliedern in den letzten Wochen empfinde ich da nicht nur als wohltuend, sondern auch als ermutigend: Gemeinsam können wir eine Landwirtschaft gestalten, die auf allen Ebenen nachhaltig ist und dazu gehört eben auch die soziale!

Und jetzt gönn ich mir einen Grillabend bei Freunden!  In diesem Sinne,

Alina für das Hofteam

Kistenpost vom 12. Juli 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Salatkartoffel Ditta, Möhren, Sommersalate, Spitzkraut, Zucchini, Gurke, Stangebohnen oder Paprika für manche VPs


Sooo es ist vollbracht: Heute haben wir die allerallerletzte Großkiste Möhren ausgelagert. Da war leider mehr Erde als Möhre drin, weswegen es nur noch für die erste Tour gelangt hat. (Als Trost gibt es für diese Verteilpunkte eine zusätzliche Zuchini (die kleineren)). Aber ich glaub, Anfang Juli ist das dann auch irgendwann mal gut mit dem Lagergemüse.

Neun Monate haben die Möhren nun auf dem Buckel, und gleichzeitig find ich es beeindruckend, wie gut sie sich gehalten haben. Dem neuen Kühlhaus sei Dank. In der nächsten Möhrenverteilung landen dann knackige Möhren gleich vom Acker an euren Verteilpunkt. Gleiches gilt für die Kartoffeln: Die Salatkartoffel Ditta hat doch noch mal für alle gereicht. Ab jetzt gibt es neue Kartoffeln.

Ein paar Restbestände an Soraya werden wir gerne auf Wunsch noch liefern. Geschmacklich gibt es eben doch noch einen Unterschied.

Die Stangenbohne sind dank der Pflückleistung von Praktikantinnen und Freiwilligen SoLaWiS noch ergiebiger als gedacht, deswegen können wir noch mehr VPs beliefern als gedacht. Wir ernten die ersten Paprika und rotieren auch damit durch alle Verteilpunkt. Mit manchen Gemüsen beginnen wir von oben, mit anderen von unten und mit manchen dort, wo grad die Stückzahlen oder die Gesamtmenge an Gemüse Sinn macht – das heißt, dass nicht ein Verteilpunkt alle „Schmanckerl“ in einer Woche bekommt. Wir versuchen da so gut wie möglich mit diversen Listen den Überblick zu behalten und freuen uns immer, wenn alle alles mal bekommen haben 🙂 Bei der Paprika handelt es sich um die Sorta Puszta, die sicher eher zum kochen oder grillen denn als Rohkost eignet.

Neues vom Acker gibt es natürlich auch: Alle Zwiebeln sind vom Unkraut befreit, wir jäten Pastinaken und Rote Bete, düngen unsere Gewächshauskulturen mit Brennesseljauche nach (ein himmlischer Geruch ;)), hab Grün- und Schwarzkohl sowie den Lagerkohlrabi Superschmelz gepflanzt und mit Netzen abgedeckt und – leider leider – fahren wir Wasser, damit die Jungpflanzen durchhalten. Boris hat den Mähdrescher ausgewintert und macht ihn fit denn die Getreideernte rückt näher. Dann dreschen wir auch zum ersten Mal Reyerhof Roggen, so dass wir dann auch das Mischbrot mit eigenem Mehl backen können.

Ladenübergabe

Heute Abend hat außerdem eine kleine Feier auf dem Hof statt gefunden. Dorothea Reyer-Simpfendörfer hat im Juli nach 27 Jahren die Verantwortung für den Laden, seit Kurzem eine Genossenschaft, an Syreeta Jong übergeben. Sie wird aber weiterhin halbtags im Laden arbeiten und ist auch gewählter Teil des Aufsichtsrats. Syreeta, nun gemeinsam mit Lukas Vorstand der Reyerhof Genossenschaft, kennt vielleicht der ein oder andere: Sie ist schon lange SoLaWiS Mitglied und hat schon an einem der ersten AfterWork-Farming-Einsätze mit uns Wirsing geerntet ;).

Schön war’s, schön wird’s!

 Petition  Schutzgemeinschaft Filder

Die Blätter samt Unterschrift am besten wieder über die Brotkiste an uns zurückschicken! Danke! Jede Stimme zählt.

Alina für das Hofteam

Kistenpost vom 05. Juli 2018

Diese Woche im Standardanteil:
Soraya Kartoffel (vorw. festkochend), Möhren, Sommersalate, Wirsing, Zucchini, Gurke, Kräuter, Bohnen und Käse für manche VPs


Der Käse reicht diese Woche leider noch nicht für alle Verteilpunkte. In zwei Wochen kriegen dann die andren auch ein Stückchen. Gurken und Zucchini meinen es diese Woche wieder gut mit uns, deswegen kriegen alle beides.

Wir haben diese Woche weiter Möhren gejätet, Buschbohnen geerntet, unser gesamtes Kraut an einem Nachmittag gehackt – der Unkrautdruck war hier angenehm niedrig – und leider auch wieder Wasser fahren müssen. Die paar Tropfen Regen heuten waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ab morgen können wir uns wieder ausgiebig dem Knöterich in den Zwiebeln widmen…

Am vergangenen Samstag sind wir mit zwei Hängern voll Interessierter über die Felder gefahren. Wir haben uns alles gemeinsam angeschaut und Anna Laura und Lukas haben Wissen und Anekdoten geteilt. Die Teilnehmer wissen auf jeden Fall jetzt auch, was ein Erdfloh ist und dass er uns grad wegen der Trockenheit verstärkt im Kraut Probleme macht. Er kann zwar hüpfen ist aber hingegen seines Namens trotzdem ein Käfer. Er schabt an der Blattoberfläche, so dass das Gewebe an dieser Stelle austrocknet. Unsren großen Kohlpflanzen macht das nicht mehr so viel, unserem kleinen Wirsing, Blumenkohl und Broccoli aber doch. Wir versuchen die Jungpflanzen mit feinmaschigen Netzten zu schützen.

Das anschließende Sommerfest war gut besucht und sehr schön. Das Weidenhaus bot bei der Hitze einen besonders schönen und stimmungsvollen Unterschlupf und war zwischenzeitlich auch Bühne für das Trio Bow Bang, die nicht nur die Kinder zum Wippen brachten. Es wurden munter mitgebrachte Kleidungsstücke anprobiert und getauscht. Nach dem Grillen mit den mitgebrachten Leckereien vom Buffett klang der Abend bei Lagerfeuer und Stockbrot aus. Ich danke den üblichen Verdächtigen für ihre Mithilfe beim Auf- und Abbau! Wer noch was vermisst (Schüsseln/ Kuchenform etc.) möge sich unter verein@solawis.de melden.

Achtung – Verlegung Hofeinsatz
Wir verlegen ausnahmsweise den kommenden Hofeinsatz vom 3. Wochenende auf die Woche davor. Das wäre der 14.7. ansonsten bleibt alles wie gehabt: 10 Uhr ab Hof. Herzliche Grüße,

Alina für das Hofteam